GRUNDSCHULE SERRIG
Anlass und Antrieb
In der Regel werden Schulgebäude nicht ausschließlich dem Ort, seinen Bewohnern und deren spezifischen Anforderungen verpflichtet als prototypisches Unikat gedacht und geplant, sondern als optimiertes Serienprodukt entsprechend gängigen Konventionen. Grundlage ist meistens ein generisches Bedarfsprofil, das lediglich im Hinblick auf die vorliegende Schulform reagiert. Musterraumprogramme dienen hier als Grundlage für die Planung und als Schablone für die Freigabe von Fördermitteln der Kommunen – wir werden aus einem reinen planerischen Verwaltungsakt einen gemeinsamen integralen Planungsprozess etablieren, der die Menschen vor Ort einbindet, zu Wort kommen lässt und Beteiligung fordert. Wir begreifen diesen gemeinsamen Weg als eine nachhaltige Umstrukturierungsaufgabe für die Ortsgemeinde Serrig ausgehend von verbindlichen Erfordernissen zur Realisierung des „lebenslangen Lernen für alle“ (Weltbildungsreform 2015, Incheon Erklärung) von der elementaren Schulbildung über Erwachsenenbildung bis hin zur außerschulischen Bildung aller Altersklassen.
Die Entwicklung zeitgemäßer pädagogischer Konzepte und deren räumlicher Umsetzung ist vor allem rückblickend immer als Spiegelbild politischer und gesellschaftlicher Tendenzen zu verstehen.
Veränderungen und Neuformatierungen von Konzepten und deren Bildungsräumen definieren sich oftmals bewusst über eine eindeutige Abkehr bestehender oder vergangener Strukturen und Gedanken. Durch diese Strategie entsteht eine permanente Überschreibung bestehender baulicher und gedanklicher Strukturen. Bei unserer ersten Begehung in Serrig haben wir drei verschiedene Schulbauten besichtigen können, die diese Entwicklung verdeutlicht.
Wir werden gemeinsam mit den Bewohnern der Ortsgemeinde Serrig ein Konzept entwickeln, das sowohl die Belange der Schulentwicklungsplanung als auch eine sinnhafte Mehrfachnutzung der Bestandsgebäude für das gemeinschaftliche Leben in Serrig ermöglicht. Wir werden uns mit der Frage beschäftigen, wie unterschiedliche Nutzergruppen in Serrig gemeinschaftlich voneinander profitieren können und welche Anpassungen an dem Gebäudebestand hierfür notwendig werden.
Anlass und Antrieb
In der Regel werden Schulgebäude nicht ausschließlich dem Ort, seinen Bewohnern und deren spezifischen Anforderungen verpflichtet als prototypisches Unikat gedacht und geplant, sondern als optimiertes Serienprodukt entsprechend gängigen Konventionen. Grundlage ist meistens ein generisches Bedarfsprofil, das lediglich im Hinblick auf die vorliegende Schulform reagiert. Musterraumprogramme dienen hier als Grundlage für die Planung und als Schablone für die Freigabe von Fördermitteln der Kommunen – wir werden aus einem reinen planerischen Verwaltungsakt einen gemeinsamen integralen Planungsprozess etablieren, der die Menschen vor Ort einbindet, zu Wort kommen lässt und Beteiligung fordert. Wir begreifen diesen gemeinsamen Weg als eine nachhaltige Umstrukturierungsaufgabe für die Ortsgemeinde Serrig ausgehend von verbindlichen Erfordernissen zur Realisierung des „lebenslangen Lernen für alle“ (Weltbildungsreform 2015, Incheon Erklärung) von der elementaren Schulbildung über Erwachsenenbildung bis hin zur außerschulischen Bildung aller Altersklassen.
Die Entwicklung zeitgemäßer pädagogischer Konzepte und deren räumlicher Umsetzung ist vor allem rückblickend immer als Spiegelbild politischer und gesellschaftlicher Tendenzen zu verstehen.
Veränderungen und Neuformatierungen von Konzepten und deren Bildungsräumen definieren sich oftmals bewusst über eine eindeutige Abkehr bestehender oder vergangener Strukturen und Gedanken. Durch diese Strategie entsteht eine permanente Überschreibung bestehender baulicher und gedanklicher Strukturen. Bei unserer ersten Begehung in Serrig haben wir drei verschiedene Schulbauten besichtigen können, die diese Entwicklung verdeutlicht.
Wir werden gemeinsam mit den Bewohnern der Ortsgemeinde Serrig ein Konzept entwickeln, das sowohl die Belange der Schulentwicklungsplanung als auch eine sinnhafte Mehrfachnutzung der Bestandsgebäude für das gemeinschaftliche Leben in Serrig ermöglicht. Wir werden uns mit der Frage beschäftigen, wie unterschiedliche Nutzergruppen in Serrig gemeinschaftlich voneinander profitieren können und welche Anpassungen an dem Gebäudebestand hierfür notwendig werden.
Leistung
LPH 1-2
Zeitraum
2025 - ongoing
Bauherr
Ortsgemeinde Serrig
Ort
Serrig
Fläche













